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Success stories

Bergkäse in neuem Kleid
Mit dem «Heidi-Blütenkäse» ist der Schweizer Käsemarkt seit Sommer 2009 um eine Innovation reicher. Orangegelbe Ringelblumen und blaue Kornblumen verwandeln die Schnittfläche eines Bergkäses (ein Bündner Halbhartkäse mit Kräutermantel) in eine blühende Bergwiese. Im Regal der Grossverteiler soll dieses attraktive und ungewohnte Erscheinungsbild den Blick auf sich ziehen und so das Interesse einer möglichst breiten Kundschaft wecken. Denn gerade im Grosshandel spielt das Aussehen von Käsen eine wichtige Rolle für deren Positionierung.

Mit neuen Informationstechnologien die Lebensmittelqualität verbessern
Für KMU in der Land-und Ernährungswirtschaft ist das Qualitätsmanagement eine wichtige Aufgabe und erfordert einen grossen personellen Aufwand und hohe Investitionen in die Ausbildung. Drei Pilot-Unternehmen konnten in einem gemeinsamen Forschungsprojekt dank der Anwendung von neuen Informationstechnologien gezielte Lösungen für ihre
spezifische Probleme zur Verbesserung ihrer Qualitätskontrolle entwickeln.

Barriques nun auch aus der Schweiz
Die Eiche gilt in der Schweiz als zweitrangige Baumart; ihr Potenzial wurde in den vergangenen Jahren kaum mehr genutzt. Am ehesten noch wussten Wein-freunde ihren Wert zu schätzen: In Barriques – kleinen Eichenfässern mit einem Fassungsvermögen von 225-228 Litern – ausgebaute Weine sind hoch ge-schätzt und begehrt. Bisher haben die Schweizer Weinproduzenten sämtliche Barriques aus Frankreich importiert. Im Rahmen eines KTI-Projekts entwickel-ten nun aber Forschende an der Ingenieurschule Changins der Fachhochschule Westschweiz mit Fachleuten aus den verschiedensten Bereichen Schweizer Barriques. Die erfreuliche Folge: Seit dem Winter 2007 kann Schweizer Wein mit der Marke "Terroir chêne" genossen werden.

Bio-Kaviar vom Fuss des Lötschbergs
Bisher war Kaviar Synonym für Russland oder Iran. Doch die Schweiz kann seit kurzem mithalten: Beim Bohren des Lötschberg-Basistunnels stiessen Mineure auf warmes Wasser, das für die Züchtung des sibirischen Störs ideal ist. Im Rahmen eines KTI-Projekts prüften die Start-up-Firma Tropenhaus Frutigen AG und Forschende der Universität Bern, ob diese Fischart im Bergwasser tatsächlich gedeiht. Mittlerweile sind die importierten Jungfische prächtig gewachsen – und die kommerzielle Produktion der ersten 2 bis 3 Tonnen Kaviar aus dem Berner Oberland steht kurz bevor.

Charlotte oder Lady Felicia?
Kartoffeln garen unterschiedlich. Die einen kochen mehlig, die anderen bleiben fest. Nicht einmal alle Kartoffeln derselben Sorte haben das gleiche Koch-verhalten. Deshalb nützen den Konsumentinnen und Konsumenten Packungsangaben häufig wenig. In einem KTI-Projekt ermittelten Forschende der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft SHL die Faktoren, die für die Kocheigenschaften die zentrale Rolle spielen: der Stärkegehalt und der Genotyp. Damit wird es möglich, dass künftig genau das im Kartoffelbeutel ist, was darauf steht.

 

 

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